O&O hat die Studie “Deutschland Deine Daten 2011” veröffentlicht. Die Studie geht der Frage nach, ob Datenträger von Privatanwendern und Unternehmen sicher gelöscht werden, bevor sie weitergegeben werden. Dafür wurden 160 gebrauchte Datenträger erworben und auf nicht gelöschte Daten untersucht.
Auf diesen Datenträgern befanden sich über 53.000 Dateien im Format digitaler Fotos und über 4.500 Dateien im Format von Microsoft Word und Excel. Diese Dateien wurden stichprobenartig gesichtet und dabei wurden neben zahllosen Fotos auch private Dokumente wie Lebensläufe oder Schriftverkehr mit dem Arbeitgeber gefunden. Es wurde ausschließlich frei erhältliche Software zur Wiederherstellung der Daten verwendet, die von jedem PC-Anwender problemlos eingesetzt werden kann. Weder eine besondere Hardware noch eine Unterweisung in die Nutzung der Software sind hierfür notwendig.
Gefundene Daten
Mit einer nicht sicher gelöschten Festplatte kann man teilnehmen in das Leben des vorherigen Besitzers eintauchen, denn immer mehr alltägliche Dinge werden über den PC und das Internet abgewickelt. Urlaubs- und Familienfotos sind die häufigsten Dateien, die auf privaten Datenträgern zu finden sind. Aber auch Bewerbungsschreiben, Lebensläufe oder Urkunden sind dabei gewesen. Diese Datenfunde sind naheliegend, dient doch der PC heutzutage nicht nur als “Schreibmaschinenersatz” für Bewerbungen und das Anfertigen von Kopien von Zeugnissen. Er ist auch der Datenspeicher für sämtliche digitalen Bilder. Ist die Speicherkarte der Kamera voll, werden die Bilder übertragen und dauerhaft gespeichert.
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