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	<title>O&#38;O Services GmbH</title>
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		<title>Desktop- oder Web-Anwendung &#8211; was ist besser?</title>
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		<pubDate>Tue, 06 Dec 2011 12:56:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Olaf Kehrer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Blog]]></category>
		<category><![CDATA[Anwendung]]></category>
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		<category><![CDATA[Datenspeicherung]]></category>
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		<description><![CDATA[Bei einem neuen Projekt oder einer entscheidenden Weiterentwicklung einer Anwendung steht man als Auftraggeber häufig vor der Frage, was denn nun die bessere Wahl ist: eine Desktop-Anwendung, die auf jedem Arbeitsplatz installiert läuft und vielleicht mit einem Server kommuniziert. Oder eine Web-Anwendung, die auf einem eigenen Web-Server oder sogar in der &#8220;Cloud&#8221; gehostet wird? Diese...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Bei einem neuen Projekt oder einer entscheidenden Weiterentwicklung einer Anwendung steht man als Auftraggeber häufig vor der Frage, was denn nun die bessere Wahl ist: eine Desktop-Anwendung, die auf jedem Arbeitsplatz installiert läuft und vielleicht mit einem Server kommuniziert. Oder eine Web-Anwendung, die auf einem eigenen Web-Server oder sogar in der &#8220;Cloud&#8221; gehostet wird?</p>
<p>Diese Entscheidung bedarf einer Vielzahl von Abwägungen. Und gleich vorweg: es gibt keine pauschale Antwort, dass das eine immer besser als das andere sei. Im Folgenden möchte ich daher kurz die Vor- und Nachteile beider Anwendungsformen darstellen, so dass die technischen Unterschiede deutlich werden.<br />
<span id="more-461"></span></p>
<h3>Desktop-Anwendung &#8211; &#8220;Old School&#8221;, &#8220;von gestern&#8221; oder doch zukunftsträchtig?</h3>
<p>Desktop-Anwendungen sind der Klassiker. Wir kennen, lieben und hassen sie alle. Seien es die Microsoft-Office-Anwendungen oder auch Warenwirtschaftsprogramme. Natürlich auch die ganzen anderen Produktivwerkzeuge wie Bildbearbeitung, Musikplayer und so weiter. Sie bestimmen zu einem großen Teil unser heutiges Verständnis von Software. So haben wir sie kennengelernt. Die Vorteile von Desktop-Anwendungen liegen auf der Hand: man hat sie lokal installiert, man braucht keine Internet-Verbindung und deshalb sind sie auch recht schnell und sehr tolerant gegen lahme Netzverbindungen. Und wir können unsere Daten (Word- und Excel-Dateien zum Beispiel) lokal speichern. Kurzum: man hat nahezu die vollständige Kontrolle über seine Anwendung und die Daten.</p>
<p>Daraus ergeben sich aber auch die Nachteile: wir müssen die Anwendungen regelmäßig aktualisieren und natürlich unsere Daten sichern. Müssen müssen wir nicht, aber es nicht zu tun, kann fatale Folgen haben. Dies setzt ein Grundverständnis von Computern und ihren Eigenschaften voraus. Natürlich haben die meisten PC-Anwender dies häufig aus schmerzvoller Erfahrung selbst gelernt. Aber dennoch sind diese Tätigkeiten zeitaufwändig und damit ungeliebt. Und sie werden schnell vergessen.</p>
<h3>Web-Anwendungen &#8211; immer und überall Zugriff auf die Daten</h3>
<p>Dieses Manko wollen Web-Anwendungen beseitigen: durch die zentrale Speicherung und die Ausführung der Anwendung im Web-Browser ist keine Installation mehr notwendig. Die Anwendung wird quasi bei jedem Start komplett neu geladen und ist daher immer aktuell. Keine Updates sind mehr notwendig. Auch die Speicherung der Daten in der Cloud erfolgt für den Anwender vollkommen transparent. Sie sind immer verfügbar. Kein Ausfall oder Diebstahl einer Festplatte muss befürchtet werden. Darüber hinaus kann man in der Regel mit jedem internetfähigen Endgerät (neben dem PC auch Smartphones und Tablets) auf die Anwendung zugreifen und damit arbeiten. Das ist extrem praktisch und komfortabel, kommt aber zum Preis eines gewissen Kontrollverlustes. Man weiß nicht mehr, wo die Daten gespeichert werden. Und man kann nicht eine bestimmte Anwendungsversion &#8220;einfrieren&#8221;. Kommt eine neue Version, dann kommt sie. Als Anwender hat man leider nur selten die Möglichkeit, die alte Version zu behalten. Man muss also immer mit der neuen Version einer Anwendung arbeiten, ob man möchte oder nicht. Und wenn man keinen (schnellen) Internetzugang mal zur Verfügung hat, dann sieht es auch schlecht mit dem Nutzen von Web-Anwendungen aus.</p>
<h3>Jedes Projekt individuell betrachten und zukunftsoffen konzipieren</h3>
<p>Jede Form der Anwendungsentwicklung hat ihre Vor- und Nachteile. Die vorgenannten sind nur einige, es gibt noch eine Vielzahl weiterer Argumente für und wider den einen oder anderen Ansatz. Man muss daher in jedem Einzelfall genau abwägen, welche Ziele man mit der Anwendung verfolgt. Und dann die entsprechende technische Basis wählen: Desktop oder Cloud. Vielleicht ist auch eine Kombination beider Technologien der beste Weg für Sie? Warum nicht zunächst eine Desktop-Anwendung mit der Cloud verbinden und später vielleicht eine vollständige Umstellung oder einen Parallelbetrieb einführen? Man sollte sich diese Optionen offen lassen, denn gerade durch diese neuen Technologien entwickeln sich auch neue Anforderungen vom Markt und natürlich von den Anwendern, auf die man reagieren können sollte. Eine offene Anwendungskonzeption kann dies im Blick behalten und später abbilden. Ohne eine erneute Neuentwicklung erforderlich zu machen.</p>
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		<title>Erste Hilfe bei Datenverlust</title>
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		<pubDate>Sun, 23 Oct 2011 20:24:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Olaf Kehrer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Blog]]></category>

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		<description><![CDATA[Wenn wichtige Daten auf Ihrem Rechner oder Ihrer Digitalkamera gelöscht wurden, dann ist es besonders wichtig, dass Sie die nachfolgenden Hinweise berücksichtigen, damit Sie die größtmögliche Chance einer Wiederherstellung haben. Wenn Sie weitere Fragen haben, dann können Sie sich an uns wenden.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wenn wichtige Daten auf Ihrem Rechner oder Ihrer Digitalkamera gelöscht wurden, dann ist es besonders wichtig, dass Sie die nachfolgenden Hinweise berücksichtigen, damit Sie die größtmögliche Chance einer Wiederherstellung haben. Wenn Sie weitere Fragen haben, dann können Sie sich an uns wenden.</p>
<p>Bitte beachten Sie, dass die Datenrettung leider nicht in allen Fällen möglich ist! Gelöschte Daten können vom Betriebssystem bereits überschrieben worden sein, bevor Sie den Verlust bemerken oder bevor Sie Gegenmaßnahmen ergreifen können. Deshalb sollten Sie von allen wichtigen Daten regelmäßig Sicherungskopien anlegen!<br />
<span id="more-295"></span></p>
<h3>Ursachen des Datenverlustes</h3>
<p>Ein Datenverlust kann verschiedene Ursachen haben. Letztendlich ist diese aber nicht entscheidend für die Wiederherstellung, sieht man von einem Hardware-Defekt ab. Nachfolgende Liste stellt die häufigsten Ursachen dar und erhebt keineswegs den Anspruch auf Vollständigkeit:</p>
<ul>
<li>Versehentliches Löschen der Daten durch den Benutzer</li>
<li>Löschen der Daten durch Virenbefall oder sonstige Schadprogramme</li>
<li>Löschen der Daten durch einen Programmfehler</li>
</ul>
<h3>Was ist bei einem Datenverlust zu beachten</h3>
<p>Das richtige Verhalten nach einem Datenverlust trägt entscheidend zur erfolgreichen Möglichkeit einer Wiederherstellung bei. Bedenken Sie bitte, dass die gelöschten Daten in Bereichen Ihrer Festplatte oder Speicherkarte nun als &#8220;frei&#8221; markiert sind, so dass jeder Schreibzugriff die verlorenen Daten überschreiben und damit zerstören kann. Einmal überschriebene Daten sind mit einfachen Mitteln nicht mehr wieder herstellbar. Beachten Sie bitte deshalb folgende Hinweise:</p>
<ul>
<li>Nach dem Löschen der Daten möglichst keine Daten mehr schreiben!</li>
<li>Schließen Sie alle Applikationen und speichern Sie nicht die Daten, sofern dies möglich ist.</li>
<li>Schalten Sie den Rechner aus!</li>
<li>Überlegen Sie in Ruhe, wie die Daten gelöscht wurden. Geraten Sie nicht in Panik und versuchen Sie nicht, mit übereilten Schritten die Daten zu retten! Dies kann noch mehr Schaden verursachen!</li>
<li>Wenn Sie die Daten &#8220;normal&#8221; gelöscht haben, können Sie sich im Papierkorb befinden. Öffnen Sie diesen und stellen Sie die Dateien hieraus wieder her.</li>
</ul>
<p>Sind die Daten wirklich gelöscht, so sollten Sie eine Software zur Datenrettung wie <a href="http://www.oo-software.com/home/de/products/oounerase/" target="_blank">O&amp;O UnErase</a> oder <a href="http://www.oo-software.com/home/de/products/oodiskrecovery/" target="_blank">O&amp;O DiskRecovery</a> einsetzen. Laden und installieren Sie diese Software auf eine andere Partition (beispielsweise &#8220;D:&#8221; statt &#8220;C:&#8221;) als von der Sie die Daten retten wollen.</p>
<h3>Hilfe zur Datenrettung</h3>
<p>Sollten Sie Ihre Daten nicht wieder herstellen können, dann wenden Sie sich bitte an uns. Wir helfen Ihnen gerne weiter und können auch die Rettungschancen für Ihren Datenträger beurteilen.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Speichern und Löschen von Daten auf Festplatten</title>
		<link>http://www.oo-services.com/speichern-und-loschen-von-daten-auf-festplatten/</link>
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		<pubDate>Wed, 24 Aug 2011 11:11:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Olaf Kehrer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Blog]]></category>

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		<description><![CDATA[Auf unsere Studie &#8220;Deutschland Deine Daten&#8221; haben wir zahlreiches Feedback von unseren Lesern bekommen. Unter anderem wurde häufig die Frage gestellt, wie Windows oder ein Computer allgemein eigentlich die Daten speichert und warum diese auch nach dem Löschen rekonstruiert werden können. Eine Festplatte ist wie ein Buch Man muss sich dazu eine Festplatte einfach wie...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Auf unsere Studie <a title="Deutschland Deine Daten" href="http://beyond.oo-software.com/deutschland-deine-daten/" target="_blank">&#8220;Deutschland Deine Daten&#8221;</a> haben wir zahlreiches Feedback von unseren Lesern bekommen. Unter anderem wurde häufig die Frage gestellt, wie Windows oder ein Computer allgemein eigentlich die Daten speichert und warum diese auch nach dem Löschen rekonstruiert werden können.</p>
<h3>Eine Festplatte ist wie ein Buch</h3>
<p>Man muss sich dazu eine Festplatte einfach wie ein Buch vorstellen (ein richtiges, kein Kindle). Das Inhaltsverzeichnis ist die Dateiverwaltungstabelle (FAT und MFT bei NTFS), das auf die einzelnen Kapitel des Buches verweist (die Dateien). Löscht oder formatiert man nun eine Festplatte, dann &#8220;reißt&#8221; Windows einfach dieses Inhaltsverzeichnis heraus, lässt aber die Kapitel weiter auf der Festplatte liegen. Genau wie man als Mensch das Inhaltsverzeichnis dann mit Durchblättern und Aufschreiben der Seitenzahlen der Kapitel rekonstruieren könnte, so macht dies auch eine Datenrettungssoftware wie <a title="O&amp;O DiskRecovery" href="http://www.oo-software.com/oodiskrecovery/" target="_blank">O&amp;O DiskRecovery</a>. Es geht die gesamte Festplatte durch, findet die Dateien und kann sie entsprechend wiederherstellen.<br />
<span id="more-351"></span></p>
<h3>Wie werden Daten gespeichert?</h3>
<p>Bevor man Daten endgültig löschen kann, muss man zunächst wissen, wo sich diese Daten überhaupt befinden, denn oft ist es nicht nur die eigentliche Datei, die gelöscht werden muss. Beim Kopieren, Verschieben und Komprimieren von Dateien bleibt die ursprüngliche Version der Datei erhalten. Mit Vorsicht sind auch sogenannte Versionierungssysteme zu genießen, bei denen explizit alte Versionen von Dateien gespeichert werden, um sie später zum Beispiel für Vergleiche und Wiederherstellungen zu nutzen. Insbesondere ist an dieser Stelle auf das Windows-Server-Betriebssystem mit seinen Schattenkopien hinzuweisen. Diese sollen den Benutzer vor dem versehentlichen Ändern oder Löschen von Dateien auf dem Server bewahren. Deshalb werden Änderungen an den Dateien in speziellen Speicherbereichen der Festplatte aufbewahrt, um so alte Versionen wiederherstellen zu können. Insofern ist das Löschen dieser (Schatten-)Dateien notwendig, um die Daten vollständig zu vernichten.</p>
<p>Aber auch Windows selbst erstellt Kopien der Daten: Temporäre Dateien enthalten Zwischenversionen der eigentlichen Datei und in der Auslagerungsdatei werden Speicherbereiche, die nicht mehr in den Hauptspeicher passen, aufbewahrt, um später wieder in den Hauptspeicher geladen zu werden. Temporäre Dateien werden zwar in der Regel beim Beenden des zugehörigen Programms gelöscht, aber auch hier ist das Löschen wieder nur das Freigeben des Speicherplatzes auf der Festplatte, so dass sich auch diese Daten rekonstruieren lassen.</p>
<h3>Versteckte Datenspeicher</h3>
<p>Daten verbergen sich aber auch noch an einigen anderen Stellen, auf die man als Benutzer normalerweise keinen Zugriff hat. Eines dieser Probleme stellen die sogenannten Cluster Tips dar. Jede Festplatte wird beim Formatieren in Zuordnungseinheiten (Blöcke) unterteilt. Sie sind die kleinsten Einheiten einer Festplatte, die von dem Betriebssystem verwendet werden können. Bei den heutigen Größen von Festplatten im Terabyte-Bereich sind Zuordnungseinheiten mit einer Größe von 64 KByte keine Seltenheit mehr. Für das Betriebssystem bedeutet dies, dass, selbst wenn eine Datei nur 12 KByte groß ist, sie dennoch einen Speicherbereich von 64 KByte belegt. Der Rest dieses Blocks bleibt ungenutzt.</p>
<p>Normalerweise ist dies nicht problematisch, aber Speicherbereiche werden ja auch wieder freigegeben und mit anderen Daten überschrieben. Stellen wir uns nun vor, eine Datei hätte die Größe von 62 KByte und belegt damit einen Block. Diese Datei wird nun gelöscht, die Daten bleiben also erhalten, nur der Verzeichniseintrag verschwindet. In diesen Block wird nun eine neue Datei geschrieben. Ist diese Datei beispielsweise nur 10 KByte groß, werden auch nur die ersten 10 KByte des Blocks überschrieben, der Rest der alten Datei von immerhin 52 KByte bleibt erhalten. Dieses Beispiel lässt sich natürlich auf jede beliebige Datei übertragen, denn auch größere Dateien werden in Blöcke aufgeteilt, so dass der letzte Block in der Regel nicht vollständig belegt wird. Diese Datenfragmente werden als Cluster Tips bezeichnet. Das Problem hierbei ist, dass man an diese Fragmente nicht mehr herankommt, da der Block ja als zu einer existierenden Datei gehörig markiert ist. Nur mit Hilfe spezieller Löschprogramme können diese Bereiche gelöscht werden. Dieses Verfahren wird als Wiping (Verwischen) bezeichnet.</p>
<h3>Daten „zwischen den Zeilen“</h3>
<p>Das Speichern der Daten auf einer Festplatte erfolgt durch die Magnetisierung kleinster Eisenpartikel, die entsprechend ihrer Ausrichtung den Wert 0 oder 1 liefern. Diese Partikel sind auf der Oberfläche der Platten aufgetragen und werden in Spuren unterteilt, so dass der Kopf der Festplatte die Daten lesen und schreiben kann. Daten werden aber nicht nur in der Hauptspur der Festplatte, sondern auch in deren Ränder geschrieben, d. h. diese Nebenspuren enthalten ebenfalls die Daten. Normalerweise ist dies nicht problematisch, da die Festplatte beim Lesen dieses „Rauschen“ heraus filtert. Für den potentiellen Angreifer sind diese Nebenspuren jedoch geeignet, die Daten wiederherzustellen.<br />
Früher wurden hierzu einfache Verfahren wie eine minimale Dejustierung der  Festplattenköpfe verwendet. Heutzutage sind diese Nebenspuren aufgrund der höheren Speicherdichte schwieriger zu erreichen. Dafür sind ein erheblicher technischer und finanzieller Aufwand und sehr detailliertes Wissen notwendig, so dass vermutlich nur sehr gut ausgestattete Datenrettungsunternehmen oder staatliche Organisationen dazu in der Lage sind.</p>
<h3>Löschen von Daten</h3>
<p>Löschen ist nicht gleich Löschen. So löscht beispielsweise das Verschieben von Dateien in den Windows-Papierkorb und dessen anschließende Leerung die Daten nicht wirklich von der Festplatte. Vielmehr wird nur der Verzeichniseintrag entfernt, die eigentlichen Daten bleiben weiterhin auf der Festplatte und können somit rekonstruiert werden. Auch das Formatieren von Partitionen und selbst eine Low-Level-Formatierung auf BIOS-Ebene sind keine sichere Löschung, da die Daten – wenn auch mit mehr Aufwand – immer noch rekonstruiert werden können.</p>
<p>Ein- oder zweimaliges Überschreiben kann durch einen Fehlerfilter ausgeglichen werden und frühere Daten können wieder zum Vorschein gebracht werden. Dabei bedient man sich des physikalischen Effekts, dass die Nullen und Einsen auf der Festplatte durch analoge Signale dargestellt werden. Diese entsprechen aber nie vollständig einer 0 oder 1, sondern werden durch Verrauschen zu 0,05 beziehungsweise 1,05. Die Hardware gleicht diese Fehler durch Toleranzgrenzen aus, so dass eine 1 als 0,95 oder auch als 1,05 gespeichert sein kann. Aus diesen Schwankungen kann man mittels einer Mikroanalyse des analogen Datensignals und der Differenz zum zugehörigen Digitalsignal Rückschlüsse auf die vorherigen Datenwerte ziehen. Wird nämlich eine 0 durch eine 0 überschrieben, ergibt dies eine andere Feldstärke als wenn eine 0 durch eine 1 überschrieben wird. Dieses Verfahren ist zwar technisch aufwändig und auch nicht ganz billig, es zeigt aber, dass das bloße Überschreiben der Daten sie nicht auslöscht. Deshalb verwenden die gebräuchlichen Löschverfahren auch immer eine Kombination aus einem Datenwert und dessen Komplement, um das geschilderte Differenzverfahren unbrauchbar zu machen.</p>
<h2></h2>
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		<title>Studie &#8220;Deutschland Deine Daten&#8221; zum Datenschutz</title>
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		<pubDate>Tue, 02 Aug 2011 10:00:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Olaf Kehrer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Blog]]></category>

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		<description><![CDATA[O&#38;O hat die Studie “Deutschland Deine Daten 2011” veröffentlicht. Die Studie geht der Frage nach, ob Datenträger von Privatanwendern und Unternehmen sicher gelöscht werden, bevor sie weitergegeben werden. Dafür wurden 160 gebrauchte Datenträger erworben und auf nicht gelöschte Daten untersucht. Auf diesen Datenträgern befanden sich über 53.000 Dateien im Format digitaler Fotos und über 4.500...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>O&amp;O hat die Studie “<a href="http://www.oo-software.com/Studie-Datenschutz-2011/">Deutschland Deine Daten 2011</a>” veröffentlicht. Die Studie geht der Frage nach, ob Datenträger von Privatanwendern und Unternehmen sicher gelöscht werden, bevor sie weitergegeben werden. Dafür wurden 160 gebrauchte Datenträger erworben und auf nicht gelöschte Daten untersucht.</p>
<p>Auf diesen Datenträgern befanden sich über 53.000 Dateien im Format digitaler Fotos und über 4.500 Dateien im Format von Microsoft Word und Excel. Diese Dateien wurden stichprobenartig gesichtet und dabei wurden neben zahllosen Fotos auch private Dokumente wie Lebensläufe oder Schriftverkehr mit dem Arbeitgeber gefunden. Es wurde ausschließlich frei erhältliche Software zur Wiederherstellung der Daten verwendet, die von jedem PC-Anwender problemlos eingesetzt werden kann. Weder eine besondere Hardware noch eine Unterweisung in die Nutzung der Software sind hierfür notwendig.</p>
<h3>Gefundene Daten</h3>
<p>Mit einer nicht sicher gelöschten Festplatte kann man teilnehmen in das Leben des vorherigen Besitzers eintauchen, denn immer mehr alltägliche Dinge werden über den PC und das Internet abgewickelt. Urlaubs- und Familienfotos sind die häufigsten Dateien, die auf privaten Datenträgern zu finden sind. Aber auch Bewerbungsschreiben, Lebensläufe oder Urkunden sind dabei gewesen. Diese Datenfunde sind naheliegend, dient doch der PC heutzutage nicht nur als “Schreibmaschinenersatz” für Bewerbungen und das Anfertigen von Kopien von Zeugnissen. Er ist auch der Datenspeicher für sämtliche digitalen Bilder. Ist die Speicherkarte der Kamera voll, werden die Bilder übertragen und dauerhaft gespeichert.<br />
<span id="more-324"></span></p>
<h3>Missbrauchsmöglichkeiten der Daten</h3>
<p>Unbefugte erhalten durch Dateien von alten Datenträgern nicht nur Zugriff auf persönliche Daten wie Fotos und Videos, sondern erlangen auch Informationen über das Mail- und Surf-Verhalten, Zugriff auf die Namen von Freunden, Kollegen und Geschäftspartnern. Mit diesen Informationen können Cyber-Kriminelle gezielt eine Schadsoftware in eine E-Mail verpacken, die von einem vertrauten Absender mit einem bekannten Thema stammt. Man kann sogar ermitteln, welches Mailprogramm und welche Schutzsoftware verwendet werden, um Lücken in diesen gezielt auszunutzen. Im schlimmsten Fall wird der oder die Betroffene den Angriff nicht mal merken, bevor es zu spät ist. Dann können Kontodaten oder auch Zugangsdaten zu lohnenden Datenquellen schon entwendet und missbraucht worden sein.</p>
<h3>Neues Geschäftsfeld</h3>
<p>Bei den Testkäufen im Internet ist O&amp;O zufällig auch auf ein neues Geschäftsfeld gestoßen: der Handel mit Datenträgern, bei denen der Verkäufer suggeriert, dass noch Daten vorhanden sein könnten. Dazu werden gerne Formulierungen wie “wurde nur privat genutzt” oder “müsste eigentlich leer sein” verwendet, die andeuten sollen, dass noch Daten rekonstruierbar sind. Einige dieser – vollkommen überteuerten – Datenträger wurden zu Testzwecken erworben. Und siehe da: sie sind alle sicher gelöscht. Es lässt sich auch erkennen, dass hier mit einer professionellen Software gearbeitet wurde, so dass der Verkäufer ganz klar nur den “unsicheren PC-Anwender” gibt, um einen möglichst hohen Preis für den Datenträger zu erzielen.</p>
<h3>Unwissenheit ist das Hauptproblem</h3>
<p>Die Studie geht zusätzlich auf die Ursachen für diesen mangelnden Datenschutz ein. Dabei kann neben dem unachtsamen Umgang mit Datenträgern die Unwissenheit unter den Anwendern als Hauptgrund angesehen werden. Darunter fällt ebenfalls die weit verbreitete Annahme, dass das Formatieren einer Festplatte Daten sicher löschen würde.</p>
<h3>Sichere Lösungen: So werden Daten sicher gelöscht</h3>
<p>Die Studie zum Datenschutz bei gebrauchten Festplatten, die O&amp;O Software vorlegt, zeigt nicht nur die Problematiken auf, sondern auch Lösungen. Ein Verschlüsseln der Daten auf den Festplatten erhöht zwar die Sicherheit, aber auch das ist kein absoluter Schutz. Die physikalische Zerstörung der Festplatte ist da schon der sicherste, aber auch teuerste und aufwändigste Weg. Ein sicheres Löschen der Daten mit der geeigneten Software – wie etwa O&amp;O SafeErase ist daher für private und gewerbliche Anwender der einfachste, schnellste und kostengünstigste Weg.</p>
<p>Die Studie “<a href="http://www.oo-software.com/Studie-Datenschutz-2011/">Deutschland Deine Daten 2011</a>” steht ab sofort im Internet <a href="http://www.oo-software.com/Studie-Datenschutz-2011/">http://www.oo-software.com/Studie-Datenschutz-2011/</a> zum kostenlosen Download als PDF bereit.</p>
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